Aix-les-Bains läuft auf Rekordkurs

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Von Alanis Duc

Veröffentlicht am Mi., 9. September 2026

Aktualisiert am Mi., 9. September 2026

Aix-les-Bains läuft auf Rekordkurs
© Alanis Duc

Aix-les-Bains und die Ufer des Lac du Bourget boten am Wochenende die Bühne für eine Rekordausgabe des 10 km d’Aix-les-Bains. Am 23. März 2025 um 9:45 Uhr gingen 5.000 Läuferinnen und Läufer an der Seepromenade auf die zehn Kilometer. Nachdem bereits zu Jahresbeginn ein neuer Melderekord aufgestellt worden war, fielen nun auch die Streckenrekorde der Männer und Frauen.

Rekordregen bei einer rasanten Ausgabe

Als die 5.000 Läuferinnen und Läufer den Start der 12. Ausgabe des 10 km d’Aix-les-Bains in Angriff nahmen, zeigte sich die Sonne. Leichter Wind, frühlingshafte Temperaturen, blauer Himmel: perfekte Bedingungen für alle, die auf Rekordjagd gingen.

Bei den Männern setzte sich der Kenianer Brian Kipchumba entgegen den Erwartungen durch. Nachdem er seine Begleiter früh abgeschüttelt hatte, lief er ein einsames Rennen und überquerte die Ziellinie nach 28:53 Minuten. Damit löschte er den bisherigen Streckenrekord von Dieudonné Nsengiyumva (29:27) aus den Bestenlisten. Léonard Bor (29:31) und Said Kaddour (29:32) komplettierten das Podium mit bärenstarken Zeiten. Die Jahre vergehen, die Ergebnisse verändern sich. 2025 legte die Leistungsdichte noch einmal deutlich zu: 11 Läufer blieben unter 29 Minuten, 140 unter 33 Minuten. Victor Moreau, der Vorjahressieger (2024 Platz eins in 29:44), verpasste die Top 10 nur knapp und kam in 29:54 Minuten als Elfter ins Ziel.

Bei den Frauen wurde Viviane Cheruiyot ihrer Favoritenrolle voll gerecht. Die Kenianerin siegte in 31:55 Minuten und pulverisierte den Streckenrekord von Ruth Karanja (32:31).

Célia Tabet und Aude Clavier holen EM-Normen

Auch die Französinnen überzeugten. Nach ihrem kurzfristigen Start und einem enttäuschenden Auftritt in Lille am vergangenen Wochenende gingen Célia Tabet und Aude Clavier in Aix-les-Bains entschlossen an den Start. Sie jagten den Normen für die Running-Europameisterschaften in Brüssel hinterher. Es war ihre letzte Chance, sich zu empfehlen und auf ein Ticket nach Belgien zu hoffen. Die beiden routinierten Straßenläuferinnen nutzten diese Gelegenheit perfekt: Sie belegten in 32:23 beziehungsweise 32:24 Minuten die Plätze zwei und drei und blieben damit unter der geforderten Leistungsmarke von 32:30 Minuten.

Auch die Top 5 konnte sich sehen lassen: Auf den Plätzen vier und fünf folgten die Nationalteamläuferinnen Mélanie Allier (32:47) und Émilie Girard (32:56). Ein weiterer Beleg dafür, dass der vom Veranstalter präsentierte, komplett flache Kurs ein echtes Geschwindigkeitsjuwel ist.


Großartige Stimmung vor Traumkulisse

Die Veranstaltung bot nicht nur den 5.000 Läuferinnen und Läufern ein echtes Lauferlebnis, sondern auch den zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern entlang der Strecke. Das kurzfristig eingesprungene gute Wetter machte die Bedingungen perfekt. Zwischen See und Bergen konnten die Läuferinnen und Läufer eine Traumkulisse genießen. Die sportlichen Leistungen beeindruckten die mehreren Hundert Zuschauer am Straßenrand, doch vor allem waren auf der Strecke Kampfgeist und Leidenschaft zu spüren. Die ausgelassene Stimmung und die Anfeuerungen verhalfen 4.646 Finishern zu ihrer Medaille. Im Zielort konnten sich alle im herzlichen Ambiente des Veranstaltungsdorfs stärken und einen rundum gelungenen Veranstaltungstag genießen.


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