Hyères Running Days feiern Teilnehmerrekord und starke Spitzenleistungen

EB
Von Emma Bert

Veröffentlicht am Do., 10. September 2026

Aktualisiert am Do., 10. September 2026

Hyères Running Days feiern Teilnehmerrekord und starke Spitzenleistungen
© Thierry Jouanin / Hyères Running Days

Fünf Tage lang, vom 10. bis 14. Dezember, stand Hyères ganz im Zeichen des Laufsports. 6500 Teilnehmer gingen bei den Hyères Running Days 2025 an der Côte d’Azur in den unterschiedlichsten Wettbewerben an den Start. Zum neunten Mal verzeichnete die Veranstaltung damit einen Teilnehmerrekord. Auch das Elitefeld konnte sich bei den Hauptläufen sehen lassen.

Straßenläufe, ein nächtlicher Trail, der Firmen- und Eltern-Kind-Challenge, Jugendrennen, Wanderungen und Longe Côte: Das Programm des Wochenendes war mit neun Formaten dicht und abwechslungsreich. Neu in diesem Jahr war die Crazy Run, ein sieben Kilometer langer Lauf am Meer mit ausgelassener Stimmung, zahlreichen Kostümen und Animationen entlang der Strecke.

Die Prom’Hyères lockte zahlreiche Läufer an, die Bestzeiten und die Qualifikation für die französischen Meisterschaften über 5 und 10 Kilometer anstrebten. Bei strahlendem Sonnenschein und idealen Bedingungen sorgte die flache, schnelle Strecke am Hafen von Hyères, die das FFA-Bronze-Label trägt, für starke Leistungen.

Französischer M0-Rekord für Fadouwa Ledhem

© Thierry Jouanin / Hyères Running Days

Wie stark das Rennen besetzt war, zeigte der Sieg von Fadouwa Ledhem in 31:31 Minuten. Damit stellte sie einen französischen M0-Rekord auf. Die Athletin von Athlé 91, die 2024 am Halbmarathon der Europameisterschaften in Rom teilgenommen hatte, setzte sich vor der Olympiateilnehmerin Mekdes Woldu in 31:42 und Philippine De La Bigne in 32:05 durch. Ein Podium auf internationalem Niveau, das die Leistungsdichte in Hyères eindrucksvoll unterstrich.

Auch das Männerfeld der Elite war hochklassig besetzt. Der Marokkaner Soufiyan Bouqantar setzte sich in 28:27 knapp vor dem Kenianer Victor Kimosop in 28:28 durch. Der französisch-algerische Läufer Abderrazak Charik machte das Siegerpodium in 28:37 komplett. Der französische Olympiateilnehmer Nicolas Navarro lief in 28:45 zudem eine persönliche Bestzeit, eine Woche nach dem Valencia-Marathon.

Ein starkes 5-Kilometer-Rennen

Auch über 5 Kilometer gingen zahlreiche Läufer auf Bestzeitenjagd. Die Marokkaner Saïd Mhaimer (13:50) und Soufiyan Bouqantar (13:53) belegten den ersten beziehungsweise dritten Platz, während Gaor Drouin Viallard, Spezialist über 1500 Meter, in 13:54 Zweiter wurde. Ebenfalls stark präsentierten sich die noch der Juniorenklasse angehörenden Triathleten Quentin Baue in 14:15 und Jules Chabanel in 14:25.

Bei den Frauen war die amtierende französische U23-Meisterin über 1500 Meter, Augustine Haquet, in 15:40 die Schnellste. Die Algerierin Abir Reffas folgte in 15:56 und stellte damit einen Landesrekord auf. Rang drei ging an Clara Entresangle, die bei den vergangenen U23-Europameisterschaften im 3000-Meter-Hindernislauf Rang elf belegt hatte und in 16:11 ins Ziel kam.

Dichtes und stimmungsvolles Programm

Neben den leistungsorientierten Läufen boten zahlreiche weitere Formate Läuferinnen und Läufern jeden Alters und Leistungsniveaus Abwechslung. Der Cross des Lutins brachte zum Auftakt dieses Lauffests mehr als 150 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren zusammen. Den Abschluss bildeten die Longe-Côte- und Trail-Longe-Côte-Wettbewerbe am Strand von Almanarre. Beide Rennen zählten außerdem zum französischen Vereins-Cup.

Mehr als 900 Personen gingen beim Nacht-Trail und der Nachtwanderung an den Start und nahmen Kurs auf das Château de Hyères und die umliegenden Bergmassive. Anschließend brachte die Corporat’Run 26 Teams zusammen, die sich zwei Stunden lang am Hafen von Hyères abwechselten. Ziel war es, in der begrenzten Zeit möglichst viele Runden zu absolvieren.

Nicht fehlen durfte auch die Parents/Enfants-Challenge, ein spielerischer Staffellauf am Hafen, der 150 Zweierteams anzog. Dazu kam die Crazy Run: 600 Teilnehmer gingen bei diesem unterhaltsamen und festlichen Lauf an den Start, während DJs entlang der Strecke für Stimmung sorgten. Eine Gelegenheit, gleichzeitig zu laufen und zu feiern, mit den Füßen im Sand und weiter bis zum Dorf La Capte auf der Halbinsel Giens.

Eine Veranstaltung für den guten Zweck

Die Hyères Running Days verstehen sich nicht nur als sportlich anspruchsvolles und geselliges Laufevent, sondern engagieren sich auch für den guten Zweck. Ein Teil der Startgebühren geht an die Organisation Vaincre Maladies Lysosomales, die Patienten und Familien unterstützt, die mit einer der 60 seltenen genetischen Erkrankungen leben. Einige von ihnen nahmen in orangefarbenen T-Shirts selbst an den verschiedenen Läufen teil.

Alle Ergebnisse der Hyères Running Days