Halbmarathon von Les Sables-d’Olonne: Youssef Benhadi und Mathilde Sénéchal sorgen für Spektakel

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Von Alanis Duc

Veröffentlicht am Mi., 9. September 2026

Aktualisiert am Mi., 9. September 2026

Halbmarathon von Les Sables-d’Olonne: Youssef Benhadi und Mathilde Sénéchal sorgen für Spektakel
© STADION-ACTU

Die 32. Ausgabe des Halbmarathons von Les Sables-d’Olonne hielt, was dieses Festwochenende versprochen hatte. Ein stark besetztes Elitefeld, perfektes Wetter, schnelle Zeiten und ein Teilnehmerrekord machten den Lauf zu einem Ereignis, das sich immer mehr als Pflichttermin etabliert. Die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. 2025 holten sich Youssef Benhadi (1:02:17) und Mathilde Sénéchal (1:12:47) den Sieg im Halbmarathon. Saïd Kaddour (29:50) und Laëtitia Bleunven (35:18) triumphierten über 10 km.

Youssef Benhadi dominiert und stellt einen Streckenrekord auf

Am Sonntagmorgen fiel um 8 Uhr in Les Sables-d’Olonne der Startschuss. Der Badeort war Gastgeber der 32. Ausgabe des Halbmarathons von Les Sables-d’Olonne. Mit 5.400 Läuferinnen und Läufern am Start der verschiedenen Wettbewerbe feierte das große Laufevent der Vendée erneut einen überwältigenden Erfolg. Auf dem Asphalt sorgte das starke Teilnehmerfeld für ein Spektakel. Im Hauptlauf des Wochenendes enttäuschte die Spitze keineswegs. Bei den Männern wurde Youssef Benhadi ganz vorne erwartet. Der aus Marokko stammende Läufer von SCO Ste Marguerite setzte sich bereits nach fünf Kilometern an die Spitze. Nur Enos Kipruto konnte zu diesem Zeitpunkt noch folgen. Bei der Hälfte des Rennens lag das Duo 45 Sekunden vor den Verfolgern. Der Sieg ging an den Marokkaner, der den schnelleren Endspurt hinlegte. Youssef Benhadi gewinnt die 32. Ausgabe des Halbmarathons von Les Sables-d’Olonne in 1:02:17 Stunden und verbessert den bisherigen Streckenrekord um fast eine Minute. Enos Kipruto überquert die Ziellinie 14 Sekunden später in 1:02:31 Stunden. Auch um Platz drei wurde leidenschaftlich gekämpft. Nach einem furiosen Finish sicherte sich der Algerier Mohammed Benyettou in 1:03:15 Stunden den dritten Rang, vor dem Franzosen Emmanuel Roudolff-Levisse (1:03:16).

Mathilde Sénéchal läuft bei den Frauen souverän zum Sieg

Bei den Frauen erwischte Mathilde Sénéchal einen perfekten Tag. Die Athletin von AJ Blois-Onzain, die bereits 2024 gewonnen hatte, ging als große Favoritin an den Start. Für die Zuschauer fühlte sich das Rennen auf den Straßen von Les Sables-d’Olonne wie eine Wiederholung an. Wie im Vorjahr ging Mathilde Sénéchal das Rennen zunächst kontrolliert an, ehe sie das Feld im Verlauf des Rennens eindrucksvoll von hinten aufrollte. Nach zehn Kilometern lag sie 25 Sekunden hinter der Marokkanerin Hanane Bouaggad. Am Ende fing Mathilde Sénéchal sie noch ab und verwies sie mit sieben Sekunden Vorsprung auf Platz zwei. Die französische Marathonmeisterin von 2025 siegte in 1:12:47 Stunden und verbesserte ihren eigenen Streckenrekord. Hanane Bouaggad belegte in 1:12:55 Stunden den zweiten Platz. Die Kenianerin Marcy Jebichii komplettierte das Podium in 1:15:30 Stunden. Ebenfalls unter den Top 10 landeten die Französinnen Agate Violleau (5. in 1:15:52 Stunden), Maëlle Lacroix (6. in 1:15:59 Stunden), Camille Massol (7. in 1:16:16 Stunden), Cloé Hotte (8. in 1:16:16 Stunden) und Julia Paduch (10. in 1:17:47 Stunden).

Saïd Kaddour und Laëtitia Bleunven gewinnen über 10 km

Etwas später am Vormittag wurde der zweite Wettbewerb des Tages gestartet. Über 10 km gingen 1.800 Läuferinnen und Läufer an den Start, darunter eine spannende Mischung aus Eliteathleten und Hobbyläufern. Auf der kurzen Distanz ging es schnell, sehr schnell zur Sache. Der Marokkaner Saïd Kaddour, der eine Bestzeit von 29:20 Minuten vorweisen kann, wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Der Läufer von Alès Cévennes Athlétisme reckte nach 29:50 Minuten im Alleingang die Arme ins Ziel. Der Sieg war nie gefährdet, Zweiter Louis Intunzinzi hatte zehn Sekunden Rückstand. Antoine Gasnier (31:04 Minuten) musste alles aus sich herausholen, um Dritter zu werden, direkt vor Julien Navarro (4. in 31:10 Minuten). Bei den Frauen machte Laëtitia Bleunven an der Spitze des Feldes das Tempo. Die Läuferin von Stade Brestois Athlétisme gewann in 35:18 Minuten. Lucile Mary (2. in 35:37 Minuten) und Camille Corniglion (3. in 37:16 Minuten) komplettierten das Podium. Das Event war erneut von großer Begeisterung und einer ausgezeichneten Organisation geprägt.


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