Mekdes Woldu pulverisiert in Tokio den französischen 10-km-Rekord in 31:01 Minuten

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Von Clément Laborieux

Veröffentlicht am Mi., 9. September 2026

Aktualisiert am Mi., 9. September 2026

Mekdes Woldu pulverisiert in Tokio den französischen 10-km-Rekord in 31:01 Minuten
© Albin Durand / ASICS

Diesen Samstag, am 3. Mai, lief Mekdes Woldu bei der von ASICS und World Athletics veranstalteten Tokyo : Speed : Race die fabelhafte Zeit von 31:01 Minuten und stellte damit einen neuen französischen 10-km-Rekord auf. Die Athletin der EFCVO hält nun die nationalen Rekorde über 10 Kilometer, im Halbmarathon und im Marathon.

Eine pfeilschnelle Strecke im Herzen Tokios, internationale Spitzen-Pacer, Wavelights am Straßenrand und die Präsentation der neuen ASICS METASPEED: Für dieses einzigartige Event fuhr die japanische Marke alles auf. Die Voraussetzungen für ein ideales Rennen waren perfekt. Auf dem Programm standen zwei Läufe: 5 und 10 Kilometer.

Mekdes Woldu auf dem Höhepunkt

Vom Start weg ließ die Französin die Spitzengruppe ziehen und konzentrierte sich auf ihr eigenes Tempo. Eine Entscheidung, die sich auszahlte: Sie hielt von Anfang bis Ende ein hohes Tempo. Mit einer Zeit von 31:01 Minuten (3:06 min/km) belegte die Athletin der Entente Franconville Cesame Val d’Oise Rang sechs in diesem hochklassig besetzten 10-km-Rennen und stellte vor allem einen neuen französischen Rekord auf. Damit unterbot sie die bisherige Bestmarke von Liv Westphal und Sarah Madeleine (31:15).

Nach ihrem im Februar in Barcelona aufgestellten französischen Marathonrekord (2:23:13 Stunden) bestätigt Mekdes Woldu ihre Dominanz auf den langen Distanzen in Frankreich eindrucksvoll.

Den Sieg holte sich die Uganderin Joy Cheptoyek in 30:22 Minuten. Dahinter folgten die Dschibutierin Samiyah Hassan Nour (30:44) und die Australierin Isobel Batt-Doyle (30:44), die beide nationale Rekorde aufstellten.

 Ich bin so, so, so glücklich! Ich bin stolz auf mich und auf das, was ich heute geleistet habe. Ich freue mich wirklich sehr! Das Rennen lief richtig gut. Zum Glück hatte ich heute gute Beine, denn Herz und Atmung waren stark gefordert. Es war drückend und heiß, und ich hatte Mühe zu atmen. Aber die Beine waren gut! Heute bin ich mit der METASPEED EDGE TOKYO gelaufen. Das ist auch das Modell, das ich in Barcelona im Marathon getragen habe. Der Schuh sitzt wirklich gut an meinem Fuß. Er ist sehr bequem, schnell und dynamisch. Außerdem ist er extrem leicht. 

Mekdes Woldu

Nadia Battocletti stellt Europarekord über 5 Kilometer auf

Auch über 5 Kilometer wurde den Zuschauern einiges geboten. Die Kenianerin Caroline Nyaga gewann in 14:19 Minuten. Direkt dahinter sorgte die Italienerin Nadia Battocletti mit 14:32 Minuten für Aufsehen und stellte damit einen Europarekord auf. Die Schwedin Sarah Lahti, Siebte im Gesamtklassement in 15:04 Minuten, stellte ebenfalls einen nationalen Rekord auf.

Regen nationaler Rekorde bei den Männern 

Aus französischer Sicht richteten sich alle Blicke auf Étienne Daguinos. Der 27-Jährige war in Topform und wollte die 27-Minuten-Marke knacken, mit dem Europarekord im Visier. Hinter Félix Bour gut ins Rennen gekommen, stürzte der Athlet der US Talence nach gerade einmal zwei Kilometern heftig und musste das Rennen beenden. Damit blieb Antoine Puydebois, 19 Jahre alt, als französische Hoffnung: Er lief starke 29:31 Minuten und blieb damit nur 24 Sekunden über seiner persönlichen Bestzeit.

Das Rennen endete mit einem packenden Finish. Der Äthiopier Jemal Mekonen setzte sich in 27:10 Minuten durch, vor den Kenianern Victor Kipruto und Vincent Kibet Langat (27:11). Der US-Amerikaner Abbabiya Simbassa stellte in 27:32 Minuten einen nationalen Rekord auf und wurde Fünfter im Gesamtklassement. Ihm folgte der Australier Sam Clifford, der mit 27:34 ebenfalls einen Landesrekord aufstellte. Die Japaner, die vor heimischem Publikum besonders im Fokus standen, durften dank Kyosuke Hanao jubeln: Er stellte mit 28:25 Minuten einen neuen japanischen Rekord auf.

Auch der 5-km-Lauf der Männer bot Leistungen auf höchstem Niveau. Der Ugander Harbert Kibet gewann in 13:00 Minuten, vor Ismail Mohamed aus Dschibuti, der mit 13:10 einen nationalen Rekord aufstellte. Samwel Nyamai Mailu aus Kenia komplettierte das Podium in 13:11, direkt vor dem Südafrikaner Maxime Chaumeton, der mit 13:13 ebenfalls den Landesrekord verbesserte. Der Japaner Tomoki Ota, auf den das heimische Publikum besonders gewartet hatte, lief starke 13:30 Minuten und stellte damit als Zehnter einen neuen nationalen Rekord auf.

Ein Feuerwerk der Bestzeiten

An diesem Samstag fielen auf den Straßen Tokios nicht weniger als zehn nationale Rekorde, 48 Athletinnen und Athleten stellten persönliche Bestzeiten auf. Ein voller Erfolg für ASICS und ein weiterer Meilenstein für Mekdes Woldu, die den Langstreckenlauf in Frankreich über alle Distanzen weiter prägt.


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