Monaco Run Gramaglia: Französischer 5-km-Rekord für Cassandre Beaugrand, Europarekord für Diane Van Es

EB
Von Emma Bert

Veröffentlicht am Mi., 9. September 2026

Aktualisiert am Mi., 9. September 2026

Monaco Run Gramaglia: Französischer 5-km-Rekord für Cassandre Beaugrand, Europarekord für Diane Van Es
© Monaco Run

Am Wochenende des 8. und 9. Februar ging der Monaco Run Gramaglia vor einer großartigen Kulisse und unter strahlender Wintersonne über die Bühne. In der monegassischen Hauptstadt standen fünf Wettbewerbe auf dem Programm: 1.000 m, 5 km, 10 km, der 12 km lange City Trail und der Mont Agel Trail über 30 km. Ob bergig oder schnell und asphaltiert, bei den 3.800 Läuferinnen und Läufern blieb in Monaco kein Wunsch offen.

Dieses Lauffest stand ganz im Zeichen des französischen 5-km-Rekords der Olympiasiegerin und Weltmeisterin Cassandre Beaugrand sowie des Europarekords der Niederländerin Diane Van Es. Bei den Männern ging der Sieg an den Belgier Isaac Kimeli. Auch der Franzose Djilali Bedrani sorgte mit einer überragenden Zeit von 13:22 Minuten für Aufsehen. Ein Rückblick auf die glänzende Ausgabe 2025.


Monaco, der Ort der Möglichkeiten und Rekorde

© Monaco Run

Der Quai Albert 1er wurde unter dem frenetischen Jubel des Publikums von einer dicht gedrängten Schar hochkarätiger Athletinnen und Athleten in Beschlag genommen. Damit wurden alle drei 5-km-Europarekorde auf der monegassischen Strecke aufgestellt: im reinen Frauenrennen, im gemischten Frauenrennen und bei den Männern. Die einzigartige Kulisse zieht jedes Jahr Läuferinnen und Läufer aus aller Welt an, von der Elite bis zu den Amateuren. Kein Wunder: Die Strecke führt an den Wahrzeichen des Fürstentums an der Côte d’Azur vorbei. Port Hercule, Monte-Carlo Bay, der Tunnel des Formel-1-Grand-Prix und Larvotto machen das Wochenende zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Bei den Frauen gewann die Äthiopierin Likina Amebaw das 5-km-Rennen zum zweiten Mal in Folge. Ihre Zeit von 14:33 bedeutete zugleich einen neuen Streckenrekord. Besonders gespannt war man auf einen Star des französischen Triathlons: die frischgebackene Olympiasiegerin und Weltmeisterin Cassandre Beaugrand. Die 27-Jährige stellte mit 14:53 einen französischen Rekord über die Distanz auf. Die für die AS Monaco startende Triathletin löste damit den bisherigen Landesrekord von Sara Benfarès ab, die seit 2022 in Hyères 14:58 gelaufen war.

Vor der viertplatzierten Cassandre spielte sich zudem eine große Überraschung ab: Der Europarekord von Sifan Hassan (14:53 in Monaco 2029) war Geschichte. Die Niederländerin Diane Van Es, Vize-Europameisterin über 10.000 m in Rom 2024, setzte mit starken 14:39 eine neue Bestmarke und belegte damit zugleich den zweiten Platz. Direkt dahinter glänzte die Slowenin Klara Lukan, Fünfte über 10.000 m bei den Europameisterschaften 2024, mit der außergewöhnlichen Zeit von 14:45. Ein Podium von beeindruckender Dichte.


Isaac Kimeli verpasst den Europarekord knapp, Djilali Bedrani holt Bronze

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Bei den Männern lief der Belgier Isaac Kimeli, Finalist über 5.000 m bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris (Platz 8), mit 13:15 ein Rennen auf höchstem Niveau und sicherte sich den Sieg. Zum Europarekord von Jimmy Gressier fehlten ihm nur drei Sekunden. Der Deutsche Frederik Ruppert wurde in 13:21 Zweiter, dicht gefolgt vom Franzosen Djilali Bedrani (13:22), dem Vize-Europameister über 3.000 m Hindernis. Der für SA Toulouse UC startende Läufer machte mit einer starken Leistungssteigerung auf sich aufmerksam und verbesserte seine persönliche Bestzeit von bisher 13:40 deutlich.


Teilnehmerrekord über 10 km

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Auch bei der Veranstaltung selbst fiel ein Rekord: Noch nie waren so viele Läuferinnen und Läufer beim 10-km-Rennen dabei. Unter strahlender Sonne gingen 1.227 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den ikonischen Straßen Monacos an den Start. Nach einem intensiven Rennen überquerte Cédric Siebert mit erhobenen Armen und einer Zeit von 30:44 als Sieger die Ziellinie. Er verwies Hamid Boudhair (31:03) und Julien Geydon (31:47) auf die Plätze. Bei den Frauen setzte sich Augustine Emeraux in 34:06 souverän durch. Sie hielt Aurora Bado (34:27) und Justine Guerard (35:37) auf Distanz. Beide komplettierten nach einem engen Kampf das Podium.