Marathon de Málaga: Die Strecke unter der Lupe
Diesen Sonntag, am 15. Dezember, findet der Generali Marathon de Málaga statt. Mit 13.000 Startern ist er der fünftgrößte Marathon Spaniens. Seinen Ruf verdankt das Rennen nicht nur den idealen Wetterbedingungen, sondern vor allem seiner Strecke. Zwischen Asphalt und langen Geraden hat der Kurs einiges zu bieten, was Marathonläufer ins Schwärmen bringt.
Eine 42,195 Kilometer lange Sightseeingtour
18. So viele Sehenswürdigkeiten liegen an der Strecke. Der Kurs führt in einer Schleife, Start und Ziel befinden sich deshalb an der Bank von Spanien. Die Sightseeingtour durch Málaga beginnt ab Kilometer 1,8 an den Jardines Picasso Málaga. Danach folgen mehrere religiöse Bauwerke, darunter die Pfarrkirche San Vicente de Paul bei Kilometer 4,6 und die Pfarrkirche San Patricio bei Kilometer 5,5.
Viel Zeit, die Geschichte dieser Wahrzeichen kennenzulernen, bleibt den Läufern allerdings nicht: Schon bald erreichen sie den Strand. Zwischen Stadt und Küste sorgt die abwechslungsreiche Landschaft für zusätzliche Reize. Weitere Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke sind die Pfarrkirche des Corpus Christi bei Kilometer 17,7, die Kapelle des Sagrado Desprendimiento bei Kilometer 21,2, die Rosaleda-Brücke bei Kilometer 39,7 sowie die Kirche San Juan Bautista bei Kilometer 41,2, die Zeugin der letzten Rennmeter sein wird.
Eine schnelle Strecke für starke Zeiten
42,195 Kilometer und 181 Höhenmeter: Das sind die besten Voraussetzungen für einen schnellen Kurs, der sich sowohl für Marathonneulinge als auch für erfahrene Läufer eignet. Mitten im Herzen von Málaga erwartet die Läufer ein urbaner Kurs über die großen Boulevards der sechstgrößten Stadt Spaniens.
Ein großer Teil des Marathons verläuft außerdem an der Küste entlang, mit langen Geraden und ohne nennenswerte Steigungen. Die letzten Kilometer führen durch die Innenstadt. Dort sorgt eine ausgelassene Stimmung für ein stimmungsvolles Finish, bei dem die Läufer die letzten Kilometer kaum wahrnehmen werden.
Bis zum Schluss ein Meisterwerk
Die letzten beiden Kilometer sind auf Tempo ausgelegt: Eine lange Gerade führt die Teilnehmer in einem finalen Sprint bis ins Ziel. Im vergangenen Jahr sicherten sich der Kenianer Charles Muneria und die Kenianerin Pamela Rotich den Marathon de Málaga in 2:08:54 beziehungsweise 2:33:52. Beeindruckende Zeiten.
Der Kurs dieses Marathons, eines der letzten Rennen des Jahres, bietet damit ideale Voraussetzungen, um 2024 noch eine persönliche Bestzeit aufzustellen.