Die lustigsten Ausreden von Marathonläufern

Dorian Vuillet
Von Dorian Vuillet

Veröffentlicht am Mi., 9. September 2026

Aktualisiert am Mi., 9. September 2026

Die lustigsten Ausreden von Marathonläufern
© STADION-ACTU

Im Laufe der Zeit sind Marathonläufer zu echten Experten darin geworden, bei Rückschlägen die kreativsten und skurrilsten Erklärungen zu finden. Hier kommt eine Auswahl der lustigsten Ausreden, die man im Ziel zu hören bekommt.

1 – „Ich bin einem Zugläufer gefolgt … aber der hat angehalten, um eine Karotte zu knabbern“

Einem Zugläufer zu vertrauen, ist grundsätzlich eine gute Idee. Aber wenn der plötzlich eine Snackpause einlegt, ist es mit dem angepeilten Tempo schnell vorbei!

2 – „Meine Schuhe waren zu neu, sie mussten erst eingelaufen werden“

Am Renntag nagelneue Laufschuhe tragen? Keine gute Idee. Blasen und brennende Füße lassen grüßen!

3 – „Ich bin an einem Fotografen vorbeigekommen und musste langsamer werden, damit das Foto auch gut wird“

Auf den offiziellen Bildern muss man schließlich gut aussehen, selbst wenn dafür ein paar kostbare Sekunden draufgehen. Die Bestzeit muss eben warten …

4 – „Strava hat gesponnen, ich wusste nicht mehr, wo ich stand“

Technik ist großartig … bis sie mitten im Rennen beschließt, den Dienst zu quittieren. Danke, launisches GPS!

5 – „Ich wollte ein neues Energiegetränk testen … mein Magen war davon nicht begeistert

Kulinarische Experimente während des Rennens können für Überraschungen sorgen … manchmal sogar für explosive. Versuch, den Lauf wie eine Bombe zu beenden, bevor du im Ziel explodierst.

6 – „Ein Zuschauer wollte mir ein High-five geben, und ich habe das Gleichgewicht verloren“

Die Begeisterung des Publikums ist motivierend. Aber Vorsicht vor wackeligen High-fives! Ein Star zu sein, ist nicht leicht.

7 – „Ich habe die verbleibenden Kilometer mit Meilen verwechselt und dachte, ich wäre fast im Ziel“

Ein kleiner Umrechnungsfehler, und schon bekommt die Moral einen Dämpfer. Danke, Mathematik und Amis!

8 – „Meine Startnummer hat sich gelöst, ich musste anhalten und sie wieder befestigen“

So verliert man völlig unnötig ein paar Sekunden. Aus einem kleinen technischen Problem wird eine große Ausrede. Aber Sicherheit geht vor! 

9 – „Ich wollte beim Laufen ein Selfie machen … und bin gestolpert“

Die Suche nach dem perfekten Selfie kann zu spektakulären Stürzen führen. Schickt uns beim nächsten Mal eure besten Sturz-Selfies, damit wir diesen glorreichen Moment mit allen teilen können!

10 – „Ich bin falsch abgebogen und den Halbmarathonläufern gefolgt“

Das kannst du jemand anderem erzählen! In der Renn-Euphorie folgt man schnell der falschen Menge. Oder war es doch ein kleiner Betrugsversuch? Wir haben dich gesehen!

Diese Ausreden sind natürlich mit einem Augenzwinkern zu verstehen, spiegeln aber perfekt wider, mit welchen Unwägbarkeiten Marathonläufer zu kämpfen haben können. Am Ende zählt doch, dabei zu sein und ordentlich darüber zu lachen, oder?

| Marathonkalender in Frankreich, hier.