Nike Pegasus 42 und ACG Pegasus Trail: Die legendäre Laufschuhserie kehrt mit großen Innovationen zurück
Veröffentlicht am Do., 10. September 2026
Aktualisiert am Do., 10. September 2026
Marathons.com war bei der weltweiten Nike-Präsentation der Pegasus 42 und des ACG Pegasus Trail dabei. Und eines ist klar: Wenn Nike einen neuen Pegasus vorstellt, ist das immer ein großes Ereignis. Der Pegasus gehört zu den legendärsten Serien der Marke mit dem Swoosh. Seit 1982 überdauert er Generationen, Trends und technologische Revolutionen. Entsprechend groß war die Erwartung an den Pegasus 42. Für die neue Ausgabe hat Nike einen klugen Ansatz gewählt: Die DNA des Modells bleibt erhalten, gleichzeitig kommt eine ordentliche Portion Innovation hinzu. Eine durchgehend gebogene Air-Zoom-Einheit in der Mittelsohle sorgt für mehr Dynamik unter dem Vorfuß. Der Pegasus gewinnt an Vortrieb, ohne seine Identität als zugänglicher und vielseitiger Laufschuh zu verlieren. Und als wäre das nicht genug, legt Nike die Serie auch als ACG-Trail-Version mit verstärkten Materialien und einer neuen Außensohle für Gravel und Trails auf.
Nike Pegasus 42: zwischen Tradition und Innovation
Die Botschaft von Nike bei der Präsentation war eindeutig: Die DNA des Pegasus bewahren, den Schuh aber mit einem besseren Laufgefühl unter dem Fuß modernisieren. Der Pegasus 42 bleibt ein vielseitiger und zugänglicher Daily Trainer. Gleichzeitig bringt diese Version einige weitreichende Veränderungen mit.
Neuer ReactX-Schaum
Der gleiche Schaum, nur besser: Im Vergleich zur Vorgängerversion bietet er 15 % mehr Energierückgabe. Das Ergebnis ist eine langlebige und widerstandsfähige Dämpfung, die für die täglichen Kilometer gemacht ist.
Die große Neuerung: durchgehende Air-Zoom-Einheit
Das ist die wichtigste Veränderung. Bisher gab es zwei Air-Zoom-Einheiten, eine unter der Ferse und eine unter dem Vorfuß. Jetzt kommt eine einzige, über die gesamte Länge gebogene Air-Zoom-Einheit zum Einsatz. Sie funktioniert fast wie eine Platte, ist dabei aber flexibler und toleranter. Ziel dieser Technologie ist es, mehr Vortrieb zu erzeugen und gleichzeitig einen flüssigen, angenehmen Schritt zu ermöglichen. Wahrscheinlich ist das der unterhaltsamste und dynamischste Pegasus seit langer Zeit.
Mehr Vortrieb im Vorfuß
Nike hat die Dämpfung unter dem Vorfuß um 3 mm erhöht, ohne die Sohlenhöhe an anderer Stelle zu verändern. Das ist technisch durchaus bemerkenswert. Der Schuh bleibt bei 37 mm Fersenhöhe und 27 mm im Vorfuß, also bei einem Drop von 10 mm.
Bei dieser neuen Version fällt auch die Zehenabrollung stärker aus. Durch die ausgeprägtere Krümmung unter dem Vorfuß wird der Schritt ganz natürlich stärker nach vorne geleitet. Ein kleines Detail, das viele zu schätzen wissen dürften: Im Zehenbereich gibt es mehr Platz.
Wir haben alles, was Läufer an der Pegasus-Serie seit jeher schätzen, genommen und mit dem Pegasus 42 in die bisher beste Version verwandelt. Dieser Schuh verbindet Elemente, die seiner Tradition treu bleiben, beim Look ebenso wie beim Laufgefühl, mit neuen Innovationen, die ihn auf typisch Nike-Art noch ikonischer machen.
Der Pegasus 42 kann (fast) alles
Kurz gesagt: Der Pegasus ist DER Laufschuh schlechthin. Nike bezeichnet ihn als zugängliches Modell, das alles abdeckt, vom lockeren Lauf bis zum Tempotraining. Mit seinem eher klassischen Aufbau und Technologien, die ausreichend Dynamik liefern, passt er zu fast jedem Läufertyp. Besonders interessant ist er für:
➜ Laufanfänger
➜ Läufer, die einen vielseitigen und zugänglichen Schuh suchen
➜ Eliteathleten, die ihn in ihrer Rotation für lockere Läufe einsetzen
➜ Läufer, die den Untergrund leicht spüren und auf stark gedämpfte Maximalschuhe verzichten möchten
In einer Welt, die von Schuhen mit dicken Sohlen dominiert wird, bleibt der Pegasus 42 ein klassischerer Laufschuh mit moderater, aber ausreichend schützender Dämpfung. Für erfahrene Läufer, die mehrere Schuhe für verschiedene Einheiten in der Rotation haben, eignet er sich ideal für die täglichen Grundlagenläufe. Für diese Zielgruppe können schnelle und lange Einheiten sehr fordernd sein. Wer maximale Performance sucht, ist dann mit der Vomero-Serie möglicherweise besser beraten.
Technische Daten – PEGASUS 42
Kategorie: Daily Trainer
Einsatz: lockere Läufe, Training, lange Läufe
Dämpfung: ReactX-Schaum und Air-Zoom-Einheit
Untergrund: Straße
Niveau: für alle Läufer
Gewicht: 300 g (Herren), 250 g (Damen)
Sohlenhöhe: 37 mm / 27 mm
Drop: 10 mm
Erhältlich ab 9. April 2026
ACG Pegasus Trail: eine Einladung auf die Trails
Die zweite große Neuheit der Präsentation war die Trail-Version des Pegasus 42. Dabei handelt es sich nicht um eine einfache Ableitung, sondern um ein eigenständiges Modell: den ACG Pegasus Trail. Nike beobachtet, dass Gravel Running immer beliebter wird und immer mehr Läufer Trails ausprobieren möchten, ohne gleich zu einem hoch spezialisierten Traillaufschuh wie dem ACG Ultrafly oder dem ACG Zegama zu greifen. Genau hier setzt der ACG Pegasus Trail an.
Bei der Entwicklung stützte sich die Marke auf das Feedback ihrer ACG-Eliteathleten, darunter Lauren Gregory, aber auch auf die Rückmeldungen von Hunderten ambitionierten Freizeit-Trailrunnern, die den Schuh vorab testen konnten. So sollte Nike Komfort und Haltbarkeit des ACG Pegasus Trail optimieren, zwei zentrale Eigenschaften dieses Modells.
Auf Grundlage der legendären Pegasus-Tradition wollten wir unseren vielseitigsten Traillaufschuh aller Zeiten entwickeln. Er soll sich auf Trails ebenso zu Hause fühlen wie auf Gravel oder der Straße. Dank des Feedbacks aus unserem weltweiten Testernetzwerk und dem All Conditions Racing Department ist er unser leistungsfähigstes und vielseitigstes Modell bisher.
ReactX-Schaum unter dem Fuß
Unter dem Fuß kommt die gleiche reaktionsfreudige Dämpfung wie beim Pegasus 42 für die Straße zum Einsatz. Der ReactX-Schaum liefert Dynamik und Haltbarkeit, auf die Air-Zoom-Einheit wurde jedoch verzichtet, da sie ihre Stärken vor allem auf Asphalt ausspielt. Außerdem liegt der Trail-Schuh näher am Boden und bietet dadurch mehr Stabilität auf unbefestigten Wegen.
Mehr Platz im Zehenbereich
Der speziell für Trailrunner entwickelte Vorfuß bietet den Zehen mehr Raum. Das ist einer der großen Vorteile dieses neuen Modells, besonders bei langen Läufen und bergab, wenn Reibung schnell zum Problem werden kann.
Atmungsaktives und besonders robustes Mesh
Für Nike hatte die Haltbarkeit bei der Entwicklung höchste Priorität. Deshalb wurde das Mesh der Marke mit dem Swoosh durch technische, robuste Materialien verstärkt, die mit allen Bedingungen klarkommen. Auch bei Regen oder Sonnenschein bleibt der Schuh dank dünner und leichter Materialien atmungsaktiv. Zusätzlich schützt eine Gummiverstärkung im Zehenbereich den Fuß vor möglichen Hindernissen auf dem Trail.
Eine All Terrain Compound 2.0-Außensohle
Die für einen Traillaufschuh entscheidende Außensohle namens Nike All Terrain Compound 2.0 wurde komplett überarbeitet:
✔ 30 % mehr Grip
✔ 25 % mehr Abriebfestigkeit
✔ Mehrdirektionale, hexagonale Stollen
Das Ziel: ein flüssiger Übergang von der Straße auf Gravel und zugleich ausreichend Sicherheit auf den Trails.
In der DNA des Pegasus entwickelt, ist dieser Schuh fürs Entdecken gemacht. Er ist nicht unbedingt für einen UTMB oder technisch anspruchsvolle Ultra-Trails im Gebirge gedacht, dafür aber perfekt für:
➜ Gravel
➜ Waldwege
➜ Leichte Trails
➜ Gemischte Läufe
Technische Daten – ACG PEGASUS TRAIL
Kategorie: Daily Trainer
Einsatz: lockere Läufe, lange Läufe, Training
Dämpfung: ReactX-Schaum
Außensohle: All Terrain Compound 2.0
Untergrund: Trails, Parks, Wege, Gravel Running, nicht technisches Gelände
Niveau: für alle Läufer
Drop: 8 mm
Erhältlich im April 2026
Das Wichtigste in Kürze
Mit dem Pegasus 42 entwickelt Nike sein ikonisches Modell deutlich weiter und bewahrt gleichzeitig die Eigenschaften, die es erfolgreich gemacht haben. Seine Identität wird nicht auf den Kopf gestellt, doch die durchgehende Air-Zoom-Einheit macht ihn dynamischer und noch vielseitiger. Der Pegasus 42 bleibt damit ein Schuh, den man praktisch jedem Läufer empfehlen kann.
Der ACG Pegasus Trail öffnet dagegen eine neue Tür: zu einem weniger begrenzten, vielseitigeren und abenteuerlicheren Laufstil. Für Straßenläufer, die neugierig auf ihre ersten Schritte im Gelände sind, oder für alle, die auf gemischten Untergründen laufen, ist er der passende Schuh.
Beide Modelle unterstreichen Nikes Anspruch, die Pegasus-Serie als DEN Laufschuh schlechthin zu positionieren: als Schuh, mit dem man Laufen lernt und seine täglichen Kilometer sammelt. Der Pegasus steht weiterhin für Vielseitigkeit und Zugänglichkeit, jetzt mit noch mehr Spaß und Dynamik bei jedem Schritt.
Der Pegasus 42 bleibt der Pegasus. Nur besser. Eine sichere Bank. Eine feste Größe in der Laufwelt. Die neue Version zeigt vor allem, dass Nike sein ikonisches Modell nicht auf seiner Tradition ausruhen lassen will. Und die ACG-Trail-Version? Eine Einladung, das Gebirge zu entdecken. In einem Markt voller hochtechnischer Superschuhe behält die Pegasus-Serie ihren wichtigen Platz: als Schuh, den man ohne nachzudenken anzieht und der die täglichen Kilometer begleitet, auf Asphalt und jetzt auch auf den Trails.
✔ Der Pegasus 42 und der ACG Pegasus Trail sind ab dem 9. April auf der offiziellen Website www.nike.com und bei spezialisierten Händlern erhältlich.