Alternativen zum Laufen
Hohe Trainingsbelastung, Schwangerschaft, Verletzung ... Es gibt viele Gründe, das Lauftraining für die Vorbereitung auf einen 10-km-Lauf, Halbmarathon oder Marathon zu pausieren oder deutlich zu reduzieren. Wer trotzdem aktiv bleiben möchte, kann auf verschiedene Alternativen setzen. Dabei geht es nicht immer darum, die Laufschuhe zu ersetzen, sondern die eigene Praxis durch eine ergänzende Sportart sinnvoll zu erweitern.
Krafttraining
Auch wenn es nicht jedermanns Sache ist: Krafttraining ist ein echter Verbündeter für Läuferinnen und Läufer, auf der Straße genauso wie auf den Trails. Wie der Name schon sagt, stärkt es den Körper und beugt möglichen Verletzungen vor. Krafttraining ist für fast alle zugänglich und lässt sich ohne großen Geräteaufwand zu Hause beginnen. Im Internet finden sich zahlreiche Tipps und Videos. Schon eine 15-minütige Routine an drei Tagen pro Woche kann ausreichen, um den Körper kräftiger zu machen.
Der große Pluspunkt: Es trägt unmittelbar zur Leistungsentwicklung beim Laufen bei.
Yoga
Yoga eignet sich ideal, um die Muskulatur in der Tiefe zu trainieren, auch die, an die man sonst kaum denkt. Es gibt verschiedene Yoga-Stile wie Yin, Vinyasa, Bikram oder Yoga for Runners. Manchmal muss man mehrere ausprobieren, um den Stil zu finden, der am besten zu einem passt. Yoga schult gleichzeitig Gleichgewicht, Beweglichkeit und Atmung. Ein vielseitiges Training, das sich allein zu Hause oder im Studio praktizieren lässt.
Der große Pluspunkt: Es entspannt Körper und Geist gleichermaßen.
Radfahren
Radfahren ist eine gelenkschonende Aktivität und ermöglicht Bewegung, ohne den Körper übermäßig zu belasten. Es ist eine gute Möglichkeit, die kardiovaskuläre Leistungsfähigkeit zu steigern, ohne die Muskulatur zu stark zu ermüden, und dabei Kraft und Beweglichkeit zu erhalten. Radfahren eignet sich hervorragend fürs Crosstraining, also die Kombination aus Laufen und einer ergänzenden Sportart. Auch nach einer Verletzung hilft es, aktiv zu bleiben, ohne den Körper erneut zu belasten.
Der große Pluspunkt: Radfahren kann dabei helfen, die Schrittfrequenz zu trainieren und damit den Laufstil zu verbessern.
Schwimmen
Nicht nur Fans von Swim & Run kombinieren diese beiden Disziplinen. Schwimmen ist ein hervorragendes Ganzkörpertraining, das die Muskulatur von den Armen über den Rücken bis zu den Beinen beansprucht. Eine umfassende Sportart, mit der sich auch die Grundlagenausdauer trainieren lässt.
Der Pluspunkt: ein Training ohne Stoßbelastung für den Körper.