Frankfurt-Marathon 2026: Ergebnisse, Dinki und Yimer siegen, Traumdebüt für Blanka Dörfel

LV
Von Léana Verriere

Veröffentlicht am Mo., 26. Oktober 2026

Aktualisiert am Mo., 26. Oktober 2026

Frankfurt-Marathon 2026: Ergebnisse, Dinki und Yimer siegen, Traumdebüt für Blanka Dörfel

Beim 43. Mainova Frankfurt-Marathon am Sonntag, 25. Oktober 2026, haben die Äthiopier Jirata Dinki (2:05:26) und Zeineba Yimer (2:19:45) gewonnen. Aus deutscher Sicht war es ein historischer Tag: Amanal Petros und Blanka Dörfel liefen jeweils auf Platz zwei.

Männer: Dinki setzt sich gegen Petros durch

Trotz Regen und Wind über weite Strecken des Rennens ging das Männerfeld zügig an: 29:55 Minuten nach 10 Kilometern, 1:03:01 Stunden zur Halbzeit. Am Ende setzte sich Jirata Dinki in 2:05:26 Stunden durch. Für den Äthiopier, der mit einer Bestzeit von 2:08:18 an den Start gegangen war, war es erst der dritte Marathon und der größte Erfolg seiner Karriere.

Amanal Petros wurde in 2:05:46 Stunden Zweiter. Das ist die schnellste Zeit, die je ein deutscher Läufer in Frankfurt gelaufen ist, und er ist der erste Deutsche seit mehr als 25 Jahren auf dem Männerpodium. Dritter wurde der Kenianer Benard Biwott, Sieger von 2024, in 2:06:23. Mit Richard Ringer (5., 2:07:07) und Samuel Fitwi Sibhatu (7., 2:08:57) landeten zwei weitere Deutsche in den Top 10.

Frauen: Yimer gewinnt, Dörfel schreibt Geschichte

Zeineba Yimer siegte in 2:19:45 Stunden, der sechstschnellsten Frauenzeit in der Geschichte des Rennens. Doch die Schlagzeilen gehörten Blanka Dörfel: Bei ihrem Marathondebüt passierte sie die Halbmarathonmarke in 70:29 Minuten, ließ unter anderem Betsy Saina und Marion Kibor hinter sich und kam in 2:20:46 Stunden als Zweite ins Ziel.

Damit ist Dörfel:

  • die zweitschnellste deutsche Marathonläuferin aller Zeiten, nur Irina Mikitenko war mit 2:19:19 (Berlin 2008) schneller;

  • Inhaberin des schnellsten Debüts einer Deutschen (bisher 2:23:57 von Melat Kejeta, Berlin 2019);

  • die schnellste Deutsche in der Geschichte des Frankfurt-Marathons (bisher Fate Tola, 2:25:42 im Jahr 2016);

  • Achte der europäischen Bestenliste und 2026 zweitschnellste Europäerin hinter Alisa Vainio (2:20:39).

Platz drei ging an Beriha Gebreslasie (ETH) in 2:22:46.

Ergebnisse Männer (Top 10)

  1. Jirata Dinki (ETH) 2:05:26

  2. Amanal Petros (GER) 2:05:46

  3. Benard Biwott (KEN) 2:06:23

  4. Haimro Alame (ISR) 2:06:58

  5. Richard Ringer (GER) 2:07:07

  6. Abe Gashahun (ETH) 2:07:19

  7. Samuel Fitwi Sibhatu (GER) 2:08:57

  8. Habtom Amaniel Soquar (ART) 2:09:08

  9. Adisu Negash (ETH) 2:10:33

  10. Martin Zajíc (CZE) 2:13:17

Ergebnisse Frauen (Top 10)

  1. Zeineba Yimer (ETH) 2:19:45

  2. Blanka Dörfel (GER) 2:20:46

  3. Beriha Gebreslasie (ETH) 2:22:46

  4. Aselef Amare (ETH) 2:25:31

  5. Siranesh Yirga (ETH) 2:26:05

  6. Mehret Gemeda (ETH) 2:26:49

  7. Marion Kibor (KEN) 2:26:52

  8. Janet Ruguru (KEN) 2:27:36

  9. Birke Debele (ETH) 2:31:00

  10. Annabel Gummow (GBR) 2:31:10

Teilnehmerrekord und Abschied von Jo Schindler

Mit 19.720 gemeldeten Läuferinnen und Läufern aus 128 Nationen verzeichnete der Frankfurt-Marathon 2026 einen Teilnehmerrekord. Zugleich war es das letzte Rennen von Jo Schindler als Renndirektor nach 25 Jahren. Sein Nachfolger ist Holger Kranz.