Paris-Marathon 2025: die Zahlen einer Rekordauflage

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Von Alanis Duc

Veröffentlicht am Mi., 9. September 2026

Aktualisiert am Mi., 9. September 2026

Paris-Marathon 2025: die Zahlen einer Rekordauflage
© Marathon de Paris

Unmöglich gibt’s nicht in Paris. Beim Blick auf die Bilanz und die nackten Zahlen darf der Paris-Marathon die Brust herausstrecken. Am Sonntag, dem 13. April 2025, haben 56.950 Läuferinnen und Läufer gemeinsam mit der Hauptstadt Geschichte geschrieben. Mit einem neuen Weltrekord bei der Teilnehmerzahl verweist Paris New York auf die Plätze. Eine ganze Stadt, begeisterte Zuschauer, Helfer und Läufer aus aller Welt ließen am Sonntag die schönsten Straßen von Paris vibrieren. Ja, der Paris-Marathon ist der größte Marathon der Welt.

Paris verweist New York auf die Plätze

Der Rekord von 55.529 Läuferinnen und Läufern hatte seit November 2024 Bestand. Damals wurde die 53. Auflage des legendären New-York-Marathons ausgetragen. Am Sonntag, dem 13. April 2025, pulverisierten die 56.950 Läuferinnen und Läufer, die beim Paris-Marathon an der Startlinie standen, den bisherigen Teilnehmerrekord bei einem Marathon. Damit hat die Veranstaltung ihren Platz unter den größten Marathons der Welt einmal mehr bestätigt. Der neue Rekord ist das Ergebnis eines außergewöhnlichen Sonntags in den Straßen von Paris. Solidarität, Begeisterung und elektrisierende Stimmung prägten den Tag. Der 48. Paris-Marathon war eine Auflage der Rekorde.

Eine Auflage der Rekorde

Neben dem Teilnehmerrekord brach der von A.S.O. organisierte Lauf an diesem Sonntag noch zahlreiche weitere Bestmarken. Bei der Ausgabe 2025 sammelten 51 % der Läuferinnen und Läufer ihre ersten Erfahrungen auf der legendären Distanz. Eine bislang unerreichte Zahl, getragen von einem feinen Gleichgewicht aus Ehrgeiz und Entschlossenheit. Aufmerksamen Beobachtern dürfte außerdem die starke Präsenz der Frauen in den Pariser Straßen aufgefallen sein. Mit 31 % gab es einen neuen Teilnehmerrekord bei den Frauen gegenüber 28 % im Jahr 2024. In diesem Jahr gingen die Läuferinnen und Läufer klar an ihre Grenzen und legten sich mächtig ins Zeug. 55.499 erreichten auf der Avenue Foch das Ziel, das entspricht 97,4 % Finishern. Eine Medaille, die man mit Stolz tragen darf.


Ein Rennen mit internationaler Dimension

Am Start dieses Paris-Marathons kamen 33 % der Teilnehmenden aus dem Ausland. Ein Wert, der die internationale Bedeutung des Paris-Marathons einmal mehr unterstreicht. Die Stadt des Lichts fasziniert Läuferinnen und Läufer aus aller Welt. Kenia setzte mit dem Sieg von Bernard Biwott ein Ausrufezeichen. Im Eliterennen der Männer war er der Schnellste und siegte in 2:05:25 Stunden. Bei den Frauen ging der Sieg dank Bedatu Hirpa in 2:20:45 Stunden nach Äthiopien. Wieder einmal bot der Paris-Marathon ein internationales Spitzenfeld, insbesondere unter den afrikanischen Athletinnen und Athleten, und bestätigte damit seinen Rang als einer der wichtigsten Termine im internationalen Laufkalender.

Im Feld lag die Medianzeit bei 4:06:54 Stunden. Außerdem erreichten 2.077 Läuferinnen und Läufer das Ziel in weniger als drei Stunden – ein Wert, der den hohen Anspruch und das Engagement der Teilnehmenden eindrucksvoll zeigt.


Beispielloser Einsatz für den guten Zweck

Fast fünf Millionen Euro wurden gesammelt – von 6.000 Läuferinnen und Läufern, oder besser gesagt: von solidarischen Heldinnen und Helden. So viel war beim Paris-Marathon noch nie zusammengekommen. 6.000 standen mit Startnummer auf der Brust und offenem Herzen an der Startlinie. Dieser Einsatz für den guten Zweck führte zu einem neuen Spendenrekord zugunsten von mehr als 300 Organisationen. Ob Gesundheit, Bildung, Unterstützung von Veteranen oder Umweltschutz: Das Engagement der Charity-Läuferinnen und -Läufer verdient Anerkennung. Einige zögerten nicht, bereits bei ihrem ersten Versuch über die Marathondistanz eine Organisation zu unterstützen, wie Stanislas, 20 Jahre alt und Finisher des Paris-Marathons. Mit jedem Schritt bewiesen diese 6.000 Läuferinnen und Läufer, dass man für sich selbst laufen und dabei gleichzeitig etwas für andere tun kann.

 Das war mir wichtig. Ich bin sehr stolz darauf, meinen ersten Marathon in 3:23 Stunden beendet zu haben. Die Stimmung war unglaublich, die Helferinnen und Helfer großartig. » 

Stanislas, 20 Jahre, Finisher

Die Jugend erobert Platz um Platz

Macht Platz, die Jugend kommt! Der Marathon begeistert die neue Generation, die persönliche Herausforderungen sucht oder einfach ein außergewöhnliches sportliches Abenteuer erleben will. Mit Vollgas auf den Champs-Élysées und durch die Straßen von Paris machten die unter 25-Jährigen bei dieser Auflage mehr als 10 % des Feldes aus. Tendenz steigend: Noch vor fünf Jahren stellten die jungen Läuferinnen und Läufer lediglich 5 % des Feldes. Und das Durchschnittsalter? Wer zur jüngeren Hälfte des Feldes gehören wollte, musste jünger als 37 Jahre und vier Monate sein.

✔ Wir haben mit dem jüngsten Teilnehmer des Paris-Marathons 2025 gesprochen

Die Zahlen des Paris-Marathons 2025

3.500-mal „DANKE“

Um die Zehntausenden Läuferinnen und Läufer aus allen Teilen der Welt zu empfangen, waren während der gesamten Veranstaltung mehr als 3.500 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Von der Kontrolle der medizinischen Bescheinigungen über die Ausgabe der Startnummern und die Betreuung der Verpflegungsstellen bis hin zur Sicherheit auf der Strecke: Ihr Einsatz war entscheidend für den reibungslosen Ablauf dieses großen Lauffests. Ohne sie wäre nichts möglich. Also: 3.500-mal Danke.


Termin vormerken: 12. April 2026

Kalender raus! Der Termin für die nächste Ausgabe des Paris-Marathons steht bereits fest. Der größte Marathon der Welt findet am 12. April 2026 statt. Die Startplätze dürften erneut heiß begehrt sein, wenn es darum geht, das Pariser Lauferlebnis zu erleben. Termin vormerken und die Anmeldung nicht verpassen: Die Registrierung öffnet auf timeto am 22. April für die Voröffnung und am 24. April für die breite Öffentlichkeit.

✔ Wie meldet man sich für den Paris-Marathon 2026 an? (folgt)


Der Paris-Marathon hat einmal mehr seine ganze Größe gezeigt. Wird die symbolische Marke von 60.000 Teilnehmenden geknackt? Die Antwort gibt es in einem Jahr.