Diese Fehler solltest du beim Laufen vermeiden

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Von Linford Dirou

Veröffentlicht am Mi., 9. September 2026

Aktualisiert am Mi., 9. September 2026

Diese Fehler solltest du beim Laufen vermeiden
© STADION-ACTU

Entdecke die häufigsten Fehler, die du vermeiden solltest, um entspannt Fortschritte zu machen, motiviert zu bleiben und Verletzungen vorzubeugen. Ob gelegentlich oder regelmäßig: Laufen begeistert immer mehr Menschen. Die Sportart ist vergleichsweise unkompliziert und lässt sich allein, jederzeit, überall und im eigenen Tempo ausüben. Trotzdem gibt es einige typische Stolperfallen …

Die 10 häufigsten Fehler

  • Fehler Nr. 1: Zu schnell laufen

  • Fehler Nr. 2: Zu lange laufen

  • Fehler Nr. 3: Zu hart trainieren

  • Fehler Nr. 4: Zu ehrgeizige Ziele setzen

  • Fehler Nr. 5: Nicht auf den eigenen Körper hören

  • Fehler Nr. 6: Die Laufschuhe vernachlässigen

  • Fehler Nr. 7: Erholungsphasen auslassen

  • Fehler Nr. 8: Flüssigkeitszufuhr und Ernährung nicht beachten

  • Fehler Nr. 9: Sich mit anderen vergleichen

  • Fehler Nr. 10: Direkt an den Marathon denken

Fehler Nr. 1: Zu schnell laufen

Manche Läufer neigen am Anfang dazu, zu schnell loszulaufen. Dabei überspringen sie mitunter das Aufwärmen, das für den Start in eine Laufeinheit entscheidend ist. Wer die Signale des eigenen Körpers noch nicht gut wahrnimmt, läuft schnell übermotiviert los und verausgabt sich. Das Problem: Der Körper wird ignoriert und das Tempo ist viel zu hoch. Die Folge, wenn du ohne Aufwärmen zu schnell läufst? Du verletzt dich womöglich sehr schnell. Als Orientierung für das empfohlene Tempo gilt: Du solltest dich beim Laufen noch unterhalten können. Dann bist du garantiert nicht zu schnell unterwegs.

Fehler Nr. 2: Zu lange laufen

Gerade zu Beginn wollen manche ihre Läufe jedes Mal verlängern. Das ist ein Fehler, denn der Körper braucht Zeit, um sich an die Belastung zu gewöhnen. Wer mit dem Laufen anfängt oder wieder einsteigt, sollte in einer Woche besser dreimal 5 Kilometer laufen als 15 Kilometer am Stück.

Fehler Nr. 3: Zu hart trainieren

Am Anfang geht die Entwicklung schnell voran, die Fortschritte sind motivierend. Die Läufe fühlen sich zunehmend besser an, das Tempo steigt vielleicht etwas und auch die Distanz lässt sich womöglich erweitern. Die Falle? Bei jedem Lauf den eigenen Rekord schlagen zu wollen. Müdigkeit und Verletzungen sind damit vorprogrammiert.

Fehler Nr. 4: Zu ehrgeizige Ziele setzen

Wer mit dem Laufen beginnt, sollte Schritt für Schritt vorgehen. Setz dir Ziele, aber realistische. Übertreib es nicht mit dem Ehrgeiz. Das Risiko? Enttäuschung und keine Lust mehr, die Laufschuhe zu schnüren.

Fehler Nr. 5: Nicht auf den eigenen Körper hören

Auf den eigenen Körper und seine Signale zu hören, ist beim Laufen entscheidend. Müdigkeit, Schmerzen, Menstruationszyklus … Wenn du dich an einem Tag nicht fit genug für einen Lauf fühlst, zwing dich nicht dazu. Hör auf deinen Körper und nimm dir Zeit für dich. Der Lauf lässt sich verschieben …

Fehler Nr. 6: Die Laufschuhe vernachlässigen

Wer mit kurzen, lockeren Läufen anfängt, schenkt einem wichtigen Ausrüstungsgegenstand oft zu wenig Aufmerksamkeit: den Laufschuhen. Dabei können ungeeignete oder vernachlässigte Laufschuhe Blasen, Reizungen und Knieschmerzen begünstigen. Wenn du regelmäßig läufst, solltest du dich daher ruhig beraten lassen und dir ein passendes Paar zulegen.

Fehler Nr. 7: Erholungsphasen auslassen

Erholung ist beim Sport, auch beim Laufen, ein wichtiger Bestandteil. Bewegung tut gut, aber der Körper braucht Zeit, um sich vollständig zu regenerieren. Deshalb sind ausreichend Schlaf und Ruhetage unverzichtbar.

Fehler Nr. 8: Flüssigkeitszufuhr und Ernährung nicht beachten

Laufen ist eine Belastung für den Körper. Wir verbrennen Kalorien und verlieren Flüssigkeit. Deshalb müssen wir darauf achten, den Körper nach dem Training wieder mit dem zu versorgen, was er braucht. Ausgewogene Mahlzeiten, Snacks, Wasser und Mineralstoffe sind die Grundlage, um Fortschritte zu machen, ohne sich zu verletzen.

Fehler Nr. 9: Sich mit anderen vergleichen

Es bringt nichts, sich mit anderen zu vergleichen, unabhängig vom Leistungsniveau. Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg mit individuellen Herausforderungen, Trainings und Zielen. Jeder ist einzigartig. Gerade am Anfang können andere Athleten oder inspirierende Vorbilder motivieren, doch sie sollten niemals zum Maßstab werden. Das ist weder gesund noch hilfreich, um Fortschritte zu machen.

Fehler Nr. 10: Direkt an den Marathon denken

Wie bei jeder Sportart sollte auch die Entwicklung beim Laufen Schritt für Schritt erfolgen. Manche träumen vom Mythos der 42 Kilometer und nehmen sich schon bald den Marathon als großes Ziel vor. Dabei sollte man die einzelnen Distanzen besser nach und nach kennenlernen: 5 km, 10 km, Halbmarathon und schließlich Marathon.