Mekdes Woldu und Manon Trapp fahren zur Marathon-WM nach Tokio

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Von Alanis Duc

Veröffentlicht am Mi., 9. September 2026

Aktualisiert am Mi., 9. September 2026

Mekdes Woldu und Manon Trapp fahren zur Marathon-WM nach Tokio
© STADION-ACTU / FFA

Der französische Leichtathletikverband FFA hat am Montag sein Aufgebot für den Marathon bei den Weltmeisterschaften in Tokio bekannt gegeben. Vom 13. bis 21. September 2025 kämpfen Mekdes Woldu und Manon Trapp über die legendären 42,195 Kilometer um starke Platzierungen und vertreten Frankreich auf japanischem Boden.

Woldu und Trapp laufen für Frankreich

Die Norm des FFA lag für Frauen im Marathon bei 2:21:13 Stunden. Trotzdem wollte der französische Leichtathletikverband diesen beiden Athletinnen mit Blick auf Los Angeles eine Chance geben: „Das Auswahlkomitee ist zu dem Schluss gekommen, dass diese beiden noch relativ jungen Athletinnen in einer Disziplin, die eine gewisse Erfahrung erfordert, mit Blick auf die Olympischen Spiele in Los Angeles ein nachgewiesenes Potenzial besitzen.“ Zur Erinnerung: Manon Trapp hatte beim Marathon de Séville im vergangenen Februar einen neuen französischen Rekord aufgestellt (2:23:38 Stunden). Wenige Wochen später verbesserte Mekdes Woldu, die für die Entente Franconville Césame Val d’Oise startet, diese erst kurz zuvor aufgestellte Bestmarke beim Marathon de Barcelona auf 2:23:13 Stunden.

Der französische Leichtathletikverband hob außerdem hervor: „Dank dieser frühzeitigen Nominierung können sie sich unter optimalen Bedingungen ruhig und strukturiert auf die Weltmeisterschaften in Tokio vorbereiten.“ Wer die beiden Französinnen im WM-Marathon sehen will, sollte sich den 13. September vormerken.

Kein französischer Starter

Bei den Männern wurde kein französischer Athlet für die Weltmeisterschaften nominiert. Auch Morhad Amdouni, der im Februar 2024 in Sevilla die Norm erfüllt hatte (2:03:47 Stunden) und in der Weltrangliste „Road to Tokyo“ auf Platz neun lag, wird nicht nach Japan reisen. „Diese Entscheidung berücksichtigt den gesamten Kontext, einschließlich eines Gerichtsverfahrens, das zu einer Verurteilung wegen Sachverhalten geführt hat, die mit der Ethik-Charta und den grundlegenden Werten des französischen Leichtathletikverbands unvereinbar sind.“