Stockholm-Marathon: Onemus Kiplagat Kiplimo und Shewarge Alene siegen

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Von Alanis Duc

Veröffentlicht am Mi., 9. September 2026

Aktualisiert am Mi., 9. September 2026

Stockholm-Marathon: Onemus Kiplagat Kiplimo und Shewarge Alene siegen
© Marathon de Stockholm

Knapp 20.000 Läuferinnen und Läufer gingen am Samstag, dem 31. Mai 2025, beim Stockholm-Marathon an den Start. Zugleich wurden die schwedischen Marathon-Meisterschaften ausgetragen. Wilma Modig und Samuel Russom holten sich die nationalen Titel, während Onemus Kiplagat Kiplimo und Shewarge Alene die 48. Ausgabe des Stockholm-Marathons gewannen.

Kenia dominiert bei den Männern

Bei der 48. Ausgabe enttäuschten die Favoriten des Stockholm-Marathons nicht. Die kenianischen Läufer lieferten sich vor Zehntausenden Zuschauern bis in die letzten Meter ein packendes Duell. 19.441 Läufer gingen auf der Königsdistanz an den Start und passierten die Startlinie in der schwedischen Hauptstadt vor dem Uhrturm des Stockholmer Stadions. Für den Qualifikationslauf zu den Abbott World Marathon Majors bedeutete das einen neuen Teilnehmerrekord. Bei den Männern war das Rennen von der kenianischen Dominanz geprägt: Fünf Läufer schafften es in die Top 10. Für Aufsehen sorgte außerdem ein Streckenfehler von Onemus Kiplagat Kiplimo auf den allerletzten Metern, der ihn beinahe den Sieg gekostet hätte. Der Kenianer bog falsch ab, fand aber noch rechtzeitig auf den Weg ins Ziel zurück. Er gewann in 2:11:34 Stunden vor seinen Landsleuten Edwin Kosgei (2:11:45 Stunden) und Silas Sugut (2:12:01 Stunden), die den zweiten und dritten Platz belegten. Nach 42,195 Kilometern durch die Innenstadt und über eine vergleichsweise wellige Strecke durften sich die Läufer über den Zieleinlauf im legendären Olympiastadion von Östermalm freuen.

Stockholm-Marathon 2025© Stockholm-Marathon

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Shewarge Alene setzt sich vor Landsfrau Muluhabt Tsega durch

Auch das Frauenrennen war hochspannend. Shewarge Alene und Muluhabt Tsega lieferten sich ein großartiges Duell. Die Entscheidung fiel erst im Olympiastadion von Östermalm. Shewarge Alene kam nach starken 2:30:38 Stunden ins Ziel und setzte sich mit gerade einmal sechs Sekunden Vorsprung gegen ihre äthiopische Landsfrau Muluhabt Tsega durch. Alene hatte zu Jahresbeginn bereits einen starken fünften Platz beim Mumbai-Marathon erreicht, während Tsega beim Paris-Halbmarathon Zweite geworden war. Die südsudanesische Athletin Atalena Loliha verteidigte ihren dritten Platz souverän und beendete den Marathon in 2:33:22 Stunden. Im Frauenfeld waren außerdem sechs schwedische und vier afrikanische Athletinnen vertreten.

Wilma Modig und Samuel Russom sind schwedische Meister

Unter den 20.000 Startern des Stockholm-Marathons waren zahlreiche schwedische Läuferinnen und Läufer auf den Straßen der Hauptstadt unterwegs. Das Rennen war zugleich die schwedische Marathon-Meisterschaft. Bei den Männern lagen die drei Medaillengewinner weniger als 40 Sekunden auseinander. Samuel Russom (2:16:39 Stunden), der als Favorit ins Rennen gegangen war, setzte sich nach einem starken Duell gegen den neuen schwedischen Vizemeister Kristofer Låås (2:16:54 Stunden) und Linus Rosdahl (2:17:12 Stunden) auf Rang drei durch. Im Kampf um den Titel bei den Frauen gewann Wilma Modig souverän in 2:36:03 Stunden und ist damit die neue schwedische Marathonmeisterin. Das Podium komplettierten Samrawit Mengsteab (2:38:46 Stunden) und Hanna Lindholm (2:39:22 Stunden). Stockholms Straßen standen an diesem Samstag ganz im Zeichen des Sports und der Begeisterung des Publikums. Der Termin für die Ausgabe 2026 des Stockholm-Marathons steht bereits fest. Wer dabei sein möchte, kann sich den 30. Mai 2026 schon jetzt im Kalender markieren.


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