Die klassischen Fails bei der Online-Anmeldung
Sich für einen Lauf anzumelden, ist ganz einfach. Na ja ... theoretisch. In der Praxis kann das schnell zur Slapsticknummer werden. Ein zu schneller Klick, ein falsch gesetztes Häkchen, eine niederländische Website und zack: Schon bist du für den Reykjavík-Marathon mit einem XXL-Shirt angemeldet, obwohl du eigentlich ganz entspannt den 10er in deiner Nachbarschaft laufen wolltest. Ja, Online-Anmeldungen halten manchmal mehr Wendungen bereit als ein Halbmarathon im Regen.
✓ Wir haben die zehn klassischen und ziemlich peinlichen Fails beim Kauf der Startnummer zusammengestellt. Ist dir eine dieser Geschichten etwa auch schon passiert? Bei der nächsten Anmeldung heißt es: Augen auf und aufgepasst.
Das falsche Datum
2024 war so gut, dass du dich 2025 natürlich wieder anmelden musst. Blöd nur: Der Termin liegt nicht genau auf dem Datum des Vorjahres. Ohne groß darauf zu achten, ist die Anmeldung für 2025 bestätigt. Das Problem: Dieses Jahr findet der Lauf am Hochzeitstag deines besten Freundes statt. Und du bist Trauzeuge. Die einzige Lösung: mit dem Brautstrauß laufen.
Die falsche T-Shirt-Größe
Keine Ahnung, ob die T-Shirts unisex sind oder nicht. Im Zweifel nimmst du M, das sollte schon passen. Monate später, als du längst über die Ziellinie gelaufen bist, fällt dir die Größenauswahl wieder ein. Du hast M bestellt und bekommst zur Antwort, dass nur noch Herren-Shirts da sind, die eher großzügig ausfallen. Perfekt ... ein neues Nachthemd.
Die falsche Distanz
Was für ein großartiges Event: 5 km, 10 km, Halbmarathon, Marathon ... für jedes Tempo und jedes Trainingslevel ist etwas dabei! Du wolltest natürlich den Halbmarathon laufen. Doch in der Euphorie oder wegen dieses verdammten Dropdown-Menüs hast du dich für den Marathon angemeldet. Und bemerkst es erst drei Wochen vorher.
Das Problem: Du hast für 21 km trainiert. Nicht für 42. Die normale Reaktion? Schmollen. Heulen. Den Computer verfluchen. Und dir dann sagen: „Komm, mit ein paar Gels, einer guten Playlist und einem Mental aus Titan ... das klappt schon.“ Na ja, vielleicht.
„Nachname“ und „Vorname“ vertauscht
Die Website ist auf Englisch, mit den berühmten Feldern „Name“ und „Last Name“, die alle durcheinanderbringen. Du verwechselst alles ein bisschen, klickst auf Bestätigen ... und zack, die Anmeldung ist durch. Bei der Startnummernausgabe dann die Überraschung: Du hast auch das Feld „Nickname“ angekreuzt, weil du dachtest, dort könne man einfach einen Kommentar hinterlassen, und „1rst 42K“ eingetragen. Das Ergebnis? Statt dich mit deinem Vornamen anzufeuern, weiß jetzt jeder, dass du deinen ersten Marathon läufst. Möge die Macht mit dir sein!
Die Website in einer fremden Sprache
Du sprichst kein Niederländisch, klickst aber trotzdem weiter. Du füllst alles nach Gefühl aus, wie bei einem Escape-Game. Du glaubst, „T-Shirt S“ ausgewählt zu haben, hast aber „alkoholfreies Bier plus Spende an den Entenverein von Amsterdam“ bestätigt. Glückwunsch.
Die Anmeldung nicht bestätigen
Alles war bereit: Bankdaten, Größenwahl, Zustimmung zum Verkauf deiner Seele an den Sponsor ... Nur den letzten Klick in der Banking-App hast du vergessen. Ergebnis: keine Anmeldung. Und du bemerkst es erst am Vortag, als du dich fragst, warum nie eine E-Mail angekommen ist. Auch das Gehirn muss sich erst aufwärmen.
Dieses verdammte PPS
Die Anmeldung ist erst gültig und vollständig, wenn das Dokument des Parcours de Prévention Santé, kurz PPS, hochgeladen wurde. Keine Zeit, sich darum zu kümmern, die Website spinnt ... Na gut, dann muss die Anmeldung eben warten. Dieses verdammte PPS.
Tippfehler
So aufgeregt und voller Vorfreude auf die Anmeldung, dass du zu schnell tippst und der Fehler unbemerkt durchrutscht. Erst die Bestätigungs-E-Mail zeigt, dass zwei Buchstaben vertauscht wurden. Ergebnis:
Aus Paul wird „Palu“, aus deinem Nachnamen Mangale wird „Mongole“ ... Na gut, dann ist es eben so. Niemand erkennt dich, nicht einmal du selbst. Und wenn der Sprecher dich als tibetischen Trailläufer ankündigt, ist das auch nicht mehr zu ändern.
Die falsche Veranstaltung
Freunde erzählen von einem ausgelassenen Marathon mit Verkleidungen, tollen Verpflegungsstationen und Getränken. Der Marathon du Médoc findet in vier Monaten statt, ganz klar, von dem reden sie. Schließlich gibt es nicht tausend Marathons mit diesen Kriterien. Tja, nein ... also, irgendwie schon. Aber es ist nicht der Marathon du Médoc, denn es gibt jede Menge Läufe dieser Art. Zum Beispiel den Marathon du Beaujolais, den Marathon de la Bière ... Schade, nicht die richtige Anmeldung, aber Spaß verspricht der Lauf allemal!
Die endlose Warteliste
Der Termin stand im Kalender. Du warst bereit für die Öffnung der Anmeldung und pünktlich eingeloggt. Alles perfekt, um dir gleich zum Start einen Platz zu sichern, aber ... Der Lauf ist dem eigenen Erfolg zum Opfer gefallen. Trotz aller Vorbereitung waren die Startnummern nach wenigen Minuten weg. Pech gehabt: Wartelistenplatz 207, obwohl du um 9:02 Uhr auf der Website warst. Geduld, das wird schon.
Komm, gib es zu: Mindestens einer dieser Anmelde-Fails ist dir schon passiert. Falls nicht ... Sei bei der nächsten Anmeldung lieber besonders wachsam!
Klar, rund um die Anmeldung kann einiges schiefgehen, aber am Ende geht es immer gut aus. Sobald die Startnummer gekauft ist, beginnt die Vorbereitung und der Wettkampf: die besten Etappen.