Die verrücktesten Sprüche auf den Schildern der Zuschauer bei Laufveranstaltungen
Sie sind da. Überall. Auf den Gehwegen, an Kreisverkehren, entlang endloser Geraden und sogar auf dem aufgeweichten Grünstreifen am Straßenrand. Nein, die Läufer sind nicht gemeint. Es geht um diejenigen, die brüllen, klatschen, bis die Handflächen brennen, mit Glocken und Töpfen Lärm machen und vor allem Schilder hochhalten, die absurd, originell und herrlich schräg sind. Denn während jeder Marathon für die einen eine körperliche Herausforderung ist, wird er für die anderen zum regelrechten Humorfestival. Ganz egal, welche Distanz ansteht, wie das Wetter ist oder wie viele Kilometer schon auf der Uhr stehen: Die Supporter sind da. Und zusätzlich zu ihren Anfeuerungsrufen ziehen sie manchmal liebevolle und witzige Botschaften aus dem Ärmel. Kreative Perlen am Streckenrand, die zum Lächeln bringen, den Blick heben und manchmal sogar den Schmerz vergessen lassen.
„Schweiß ist sexy“
Ein Plakat, gesponsert von deinem/deiner Liebsten.
Single? Offenbar kommt Schweiß gut an. Vielleicht findet man die große Liebe ja bei einem Lauf … Wer weiß?
„Denk daran: Am Anfang war es eine gute Idee“
Ach was, nicht nur am Anfang. Sport ist immer eine gute Idee.
➜ 5 Tipps für eine erfolgreiche Marathonvorbereitung
„Negativer Spritz garantiert“
Negative Split oder negativer Spritz? Beides ist gut, ganz ehrlich.
„Lauf, als würde die Bar gleich schließen!“
Schnell ins Ziel kommen und auf das Erreichen des nächsten Ziels anstoßen. Klingt nach einem guten Plan.
„Hitzetipp: Die Konkurrenz wegtrinken“
Nur bei großer Hitze (oder auch sonst).
„Nicht schneller als Vollgas“
Der wirklich gute Rat eines Freundes, der es gut mit dir meint.
„Ihr habt das besser im Griff als die Regierung“
Kein Kommentar, der ist nicht nötig.
„Ich habe die ganze Woche trainiert, um dieses Schild zu halten“
Nicht schwer, aber trotzdem ganz schön sperrig …
„Lächeln! Denk daran, dass du dafür bezahlt hast“
Der Ausdruck „Das war nicht gerade billig“ bekommt hier eine ganz neue Bedeutung.
„Soll ich einen UBER rufen?“
Nein, natürlich NICHT …
„Bleib locker, gewinnen wirst du sowieso nicht“
Wenn man es so betrachtet: Ego beiseite und weiter …
„Ein Maxi-Best-of, und weiter geht’s“
Das perfekte Schild direkt neben der Verpflegungsstation natürlich.
„Nur noch 39 km!“
Komm, nur noch … na ja, eben doch nicht.
Stimmt natürlich nicht, aber es bringt sie zum Lachen. Uns, nicht dich.
„Wenn du dich nicht übergibst, kannst du noch schneller laufen!“
Inspiriert von einem sehr (zu?) motivierten Coach.
„Schlimmer als ein Sonntag bei der Schwiegermutter? Vielleicht nicht“
Eine Art, die Dinge ins rechte Verhältnis zu rücken, vermutlich …
„Du machst das doch nur wegen des T-Shirts. Wir wissen es alle“
Und wegen der Medaille natürlich, besonders wenn sie glänzt.
„Laufen: Deine Therapie, die mehr kostet als ein Psychologe“
Aber hey, auf Instagram macht es mehr her.
„Die Mauer bei Kilometer 30? Spring drüber. Oder wein, das ist auch okay“
Alle Gefühle sind erlaubt.
„Das ist kein Schweiß, dein Körper weint“
Aber vielleicht weint er vor Stolz.
„Du hast vier Monate trainiert, um vier Stunden zu leiden. Bravo!“
Schmerz-Freude-Verhältnis: 1:0. Aber du hast dich darauf eingelassen.
„Die Verpflegung ist noch weit weg … genau wie deine Zielzeit
Sagen wir es lieber gleich ganz direkt.
„Du bist nicht Letzter! Hinter dir ist immer noch der Typ im aufblasbaren Einhornkostüm“
Eine wahre Geschichte. Oder fast …
„Einen Marathon zu laufen ist wie eine toxische Beziehung: Am Anfang macht es Spaß, am Ende weinst du“
Und trotzdem kommst du immer wieder zurück …
Hoffentlich liefert dieser Artikel den Supportern bei den nächsten Läufen ein wenig Inspiration. Danke für die Stimmung, die Lächeln und die guten Vibes, die ihr verbreitet. Auch ihr seid die Helden des Asphalts.