Diese Sätze solltest du einem Läufer in der Marathonvorbereitung niemals sagen
Nichts ist anspruchsvoller als die Vorbereitung auf einen Marathon … und kaum jemand ist in dieser Phase empfindlicher als ein Läufer. Also Vorsicht mit den falschen Worten! Damit du dir böse Blicke oder bissige Antworten ersparst, kommt hier die Liste der Sätze, die du in den Wochen und Tagen vor dem Rennen besser nicht aussprichst.
1: „Bei diesem Marathon gab es letztes Jahr heftigen Gegenwind.“
Gegenwind über 42 Kilometer? Da kannst du ihm auch gleich sagen, dass er aufgeben soll. Ob es stimmt oder nicht: Solche Bemerkungen lässt du besser bleiben. Damit kann man einem Läufer mitten in der Vorbereitung ordentlich die Stimmung verderben.
2: „Wie viele Kilometer hat ein Marathon eigentlich noch mal?“
Eines ist sicher: Wer diese Frage stellt, ist kein Marathonläufer. Es sind 42,195 Kilometer. Merk dir wenigstens die 42, das ist das absolute Minimum …
3: „Mach dir keinen Druck, du machst das doch nur zum Spaß.“
Klar … Der Spaß daran, um 6 Uhr aufzustehen, im Regen zu laufen und dafür zu bezahlen, sich 42 Kilometer lang zu quälen. Spoiler: Druck und Nervosität haben nichts mit dem Leistungsniveau zu tun. Auch wer kein Profi ist, kann gehörig Respekt vor dem Rennen haben.
4: „Pass auf, gerade geht eine heftige Grippewelle um.“
Nichts macht mehr Angst. Der größte Albtraum für einen angehenden Marathonläufer: Drei Monate Schweiß und Entbehrungen werden durch ein Niesen zunichtegemacht. Ein absoluter Horror … Also besser nicht über Grippewellen oder überhaupt über Keime sprechen …
5: „Heute Abend Fast Food?“
Eine großartige Idee für jemanden mitten in der Marathonvorbereitung. Der lange Lauf am nächsten Tag könnte dadurch etwas härter werden als geplant. Kein Fast Food, heute Abend gibt es Pasta und mageres Fleisch. Lecker!
6: „Du bist schon mehrere gelaufen, jetzt kennst du das doch.“
NEIN! Ob der erste, fünfte oder zehnte Marathon: Ein Marathon bleibt eine Herausforderung. Er ist IMMER lang, hart und anstrengend, und … daran gewöhnt man sich nie.
7: „Wie bitte? Du läufst am Sonntagmorgen schon wieder 30 Kilometer?“
Ja, der lange Lauf lässt grüßen. Glaub es: Der Läufer würde lieber ausschlafen, Rührei essen und einen Marathon … auf Netflix schauen. Aber nein, der Wecker klingelt um 7:30 Uhr, damit er 30 Kilometer durch den Nebel laufen kann.
8: „Hast du Samstagabend Zeit für unsere Einweihungsparty?“
Der Marathon startet am Sonntag um 8:30 Uhr. Nein, am Samstagabend wird es keine Einweihungsparty geben. Am Tag vor dem Marathon stehen nur leichte Kost, Kräutertee, eine Fußmassage, Beine hochlagern … und um 21:30 Uhr das Licht aus auf dem Programm. Stimmung.
9: „Ich weiß gar nicht, wie du ständig motiviert bleiben kannst …“
Das weiß er manchmal selbst nicht. Die Vorbereitung ist ohnehin schon anspruchsvoll genug, also bitte nicht noch mit solchen Sprüchen nachlegen.
10: „Wir haben keine Pasta und keinen Reis mehr.“
Der absolute Super-GAU in einem Satz. Für einen Läufer mitten in der Marathonvorbereitung ist das wie eine Panne mit leerem Tank mitten in der Wüste. Keine Kohlenhydrate? Unmöglich. Punkt.
Keine Information über die Zeit, deinen Zustand im Ziel oder deine Platzierung. Einfach nur „Finisher Marathon ✅“.
| Marathonkalender: HIER