Das Tief nach dem Marathon: Was Läufer in der Woche danach machen
Der berühmte Blues nach dem Marathon: Trotz aller Endorphine stellt sich nach dieser legendären Belastung fast immer ein kleines Tief ein. Was tun nach wochenlanger Vorbereitung und 42,195 Kilometern? Diese Frage stellen sich wohl alle Läufer nach einem Marathon.
✓ Kleines Tief nach 42,195 km? Das gehört zum Marathon danach dazu. Was tun nach wochenlanger Vorbereitung? Wir zeigen es euch.
1. Jetzt ist Erholung angesagt
Nach einem Marathon ist die Zeit zum Ausruhen gekommen, und das habt ihr euch verdient. Die Regeneration ist für Körper und Kopf gleichermaßen entscheidend. Dazu gehören ausreichend Schlaf, Nickerchen, eine ausgewogene Ernährung und genügend Flüssigkeit, damit sich der Körper möglichst schnell erholen kann.
2. Sich etwas Gutes tun
Physio-Termine, Massagen, eine Wellnesspause, Dehnen, Eisbäder, warme Bäder … Die Möglichkeiten sind vielfältig und von Person zu Person verschieden. Eine Wunderlösung gibt es nicht. Entscheidend ist, das zu tun, was guttut und Freude macht.
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3. Den nächsten Schritt ins Visier nehmen
Der Läufer kann einfach nicht anders … Kaum ist das Rennen vorbei, denkt er schon über den nächsten Start nach: Distanz, Rennen, Austragungsort … Es gibt einiges zu überlegen. Während des Marathons klingen die Gedanken allerdings eher so: „Warum tue ich mir das an? Nie wieder, ganz sicher.“ Lange hält das dann aber doch nie an.
4. Kopf und Gefühle in den Griff bekommen
Mit der Leere nach dem großen Ziel umzugehen, ist nicht leicht. Man kann sich traurig und ausgebrannt fühlen, nach einem Sinn suchen oder einfach nur müde sein. Nach einem Marathon gilt es, wieder Motivation zu finden, den Kopf neu auszurichten und die kleinen Freuden des Alltags zu genießen: Zeit mit Freunden verbringen, berufliche oder private Projekte voranbringen und natürlich den eigenen Erfolg auskosten. Denn den habt ihr tatsächlich erreicht.
5. Eine körperfreundliche Aktivität wählen
Yoga, Radfahren, Schwimmen … Es gibt viele Aktivitäten, die die Regeneration unterstützen können. Nichts Intensives, sondern einfach ein bisschen Bewegung, um den Körper aktiv zu halten, ohne ihn erneut stark zu belasten.
Es gibt keine spezielle Methode und kein Wundermittel. Entscheidend ist, auf sich und den eigenen Körper zu achten, die Signale wahrzunehmen und sich die nötige Zeit zu geben. Ihr seid Finisher eines Marathons, und das ist alles andere als selbstverständlich. Also: Glückwunsch und gute Erholung!